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AHV-Ausflug vom 7. Mai 2019

Auf den Spuren Pater Joachim

Ab viertel vor Acht steigen die reisefreudigen Seniorinnen und Senioren vor der Kirche Trachslau in den Car. Unterwegs stossen immer wieder kleine Gruppen zu uns und im Horgenberg ist dann der Car bis auf den zweitletzten Platz besetzt. Die Fahrt geht bei herrlichem Wetter Richtung Pfäffikon, auf die Autobahn, dem Walensee entlang Richtung Sargans, zur Raststätte Rheintal wo wir Kaffee mit Gipfeli (offeriert von der Frauengemeinschaft Trachslau) geniessen dürfen.

Weiter geht’s dann Richtung St. Gerold. Unterwegs dorthin erwähnt Silvia Naef, unsere Reiseleiterin, ein paar Eckdaten der langjährigen und bewegten Geschichte der Propstei St. Gerold. Hier sei nur hervorgehoben, dass, nachdem 1947 wieder Patres aus Einsiedeln in die Propstei zurückkehrten auch unser langjähriger Pfarrvikar Dr. P. Joachim Salzgeber 1956 bis 1958 als vorläufig letzter Kooperator in St. Gerold tätig war. Er stellte die ersten Kontakte mit Ferdinand Gehr her aus der sich eine nachhaltige Freundschaft entwickelte. Zur Erinnerung: Von 1961 bis 2002 war P. Joachim in Trachslau als Seelsorger tätig.

Führung

In der Propstei angelangt begrüsst uns schon bald der jetzige Propst, Pater Kolumban Reichlin. In einer interessanten und informativen Führung durch die Propstei entdecken wir unter anderem, dass der Spycher, der Holzschopf und das Waschhaus heute Seminarräume sind. Die Verkleidung der Räume mit Eschenholz und die Art und Weise der Verarbeitung begeistern nicht nur die „Hölzigen“ unter uns. Dann betreten wir die Kirche, hier vereinigt sich alte Bausubstanz mit modernen Bildern von Ferdinand Gehr. Weiter geht es über den Friedhof zur Grabstätte des Heiligen Gerold und dann zum ältesten Gebäude, der Gnadenkapelle mit gotischen Fenstern. Hier, so Pater Kolumban, entdeckte Pater Joachim, trotz Verbot etwas zu suchen, durch „heiligen Ungehorsam“ und durch Klopfen, auf der Suche nach alten Fresken, ein romanisches Fenster. Nach einem gemeinsamen Marienlied entlässt uns Pater Kolumban zum Mittagessen.

Mittagessen und Rückreise

Im Grossen Saal geniessen wir ein feines Mittagessen und verlassen am frühen Nachmittag die Propstei wieder. Die Rückreise führt uns dann durch‘s Toggenburg wo wir in Nesslau im Restaurant Engel den Durst stillen. Über Wattwil und den Ricken geht es, mit vielen schönen Eindrücken „gesättigt“, wieder heimischen Gefilden entgegen. In umgekehrter Reihenfolge leert sich der Car allmählich bis vor der Kirche Trachslau.

Herzlichen Dank an die Reiseleiterin Silvia Naef und die Begleiterin Bea Bisig für den schönen, interessanten und gemütlichen Tag. Dank gilt auch der Frauengemeinschaft Trachslau und der Pro Senectute für die finanzielle Unterstützung.

Geschrieben von Paul Kälin